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Chrome geblendet (oder: mein Browser fährt auch mit Stahlfelgen)

Ok, Chrome ist draußen, die meisten werden es schon mitbekommen haben. Es tönt ja auch an allen Ecken und Enden (was mitunter gründlich daneben geht, wie die bei uns ansässige Frankfurter Rundschau mit ihrem unreflektiertem Wall-Street-Journal-Artikel beweist, was wiederum mir fast den Appetit für’s Mittagessen verdorben hat – Google greift Microsoft an? Du meine Güte…). Tatsächlich ging die Hysterie noch weiter, als ein Kollege gar das baldige Ende von Firefox prophezeite. Ahm… ja. Weiter im Programm.

Google hat einen netten Browser herausgebracht. Nur für Windows zunächst und auch noch in einer verbuggten Beta, aber ok. Was sind die Highlights? Da sind spontan die neue JavaScript Engine und die Sache mit den Tabs in eigenen Threads. Letzteres ist jetzt keine sooo neue Idee und der Effekt mit dem geringen Speicherverbrauch – ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, aber selbst als Redakteur komm ich auf maximal 7 Tabs (für ein paar Minuten) und da stößt keiner meiner Rechner auch nur annähernd an seine Leistungsgrenzen (es sei denn, ich besuche createordie.de, die hier passender Weise ein Stimmungsbild eingefangen haben;-)

JavaScript, dass schneller verarbeitet wird? Ok, ich gebe zu, da kann man neidisch werden. Wenn auch nur ein wenig. Ich selbst lebe ganz gut mit WebKits‘s Nightly Build, der seit SquirrelFish ja nun auch keine so schlechte Figur mehr macht.

Muss ich dafür einen weiteren Browser haben? Ich glaube nicht. Andererseits will Google ja auch nicht das Rad neu erfinden – sondern nur etwas Chrome auftragen…

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