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Das war DevDusk #4, #1

Am Donnerstag ging das DevDusk #4 zu Ende. Gleichzeitig auch das DevDusk #1, denn in München hat es einen ersten Ableger des Tekkie-Barcamps gegeben (die Münchener haben hier und hier auch schon erste Nachberichte online, bei den Frankfurtern bin ich bisher nur über Reto’s Blog gestolpert).

DevDusk Frankfurt

Die Zahlen schwanken ein wenig (je nachdem, wen ihr fragt), ich selbst bin am Donnerstag auf rund 33 Teilnehmer gekommen und damit befindet sich das DevDusk eindeutig auf Wachstumskurs – sehr erfreulich. Zwei Vorträge waren angekündigt, darunter Mihai Corlan über ein paar aktuelle Entwicklungen bei Adobe sowie Matthias Schmidt über den Groovy-Support in Netbeans.

Zunächst zu Mihai. Das Thema hieß eigentlich Flex and AIR for PHP programmers, dabei ging es im Wesentlichen um einen kleinen Ausblick, was Developer in den nächsten Monaten von Adobe erwarten dürfen. Stichworte hier sind Catalyst (das als Schnittstelle zwischen dem Designer und dem Developer gesehen werden kann), Gumbo (die kommende Flex-Version) sowie CoCoMo (das mittlerweile die viel eingängigere Bezeichnung Adobe Flash Collaboration Service trägt), welches diverse Social-Networking-Features per Web Service für die eigene RIA erlaubt. Einziger Haken an Mihais Vortrag war mein kleiner Durchhänger, der – nach einem langen Arbeitstag und Mihais gebrochenem Englisch – meine Aufmerksamkeit vor eine leichte Herausforderung stellte. Wie machen das die anderen Besucher eigentlich? Rechtzeitig frei nehmen?

Weiter mit Matthias’ Vortrag unter dem Titel Groovy, Grails and NetBeans. Hab ich etwas über einen Durchhänger gesagt? Davon war bei Matthias nichts mehr zu spüren. Statt Englisch gab es hier eine schwungvolle Portion hessischer Mundart und es gelang sogar, etwas Interesse an Groovy zu wecken, wobei ein paar Grundzüge der Sprache (und später auch des Grails-Frameworks) vorgestellt wurden. Richtig spannend wurde es nach einem ersten Blick auf NetBeans 7 vor allem in der Q&A-Runde. Wie sich gezeigt hat, ist NetBeans eben nicht nur für Groovy-, sondern auch für PHP-Entwickler interessant. Hier zeigte es sich auch, welche Vorteile und Chancen es noch mitbringen kann, sich im Rahmen eines DevDusks miteinander austauschen zu können: Im Laufe des Gesprächs kam die Frage auf, weshalb NetBeans eigentlich noch kein Multi-Editing von ausgewählten Elementen unterstütze? Vielleicht gibt es auch einen Fachbegriff dafür (ich kenne ihn mal wieder nicht), gemeint ist ein Feature, bei dem man ein bestimmtes Element (zum Beispiel eine Variable) selektiert und beim anschließenden Ändern des Namens sich auch alle anderen Referenzen im Code passend ändern (falls ich das jetzt falsch beschrieben habe, korrigiert mich bitte!). Ja, warum kann NetBeans das bisher noch nicht? Das hat sich dann auch Matthias gefragt und wird sich das ganze demnächst einmal genauer ansehen. Dranbleiben:-)

Am Rande

Wie gelesen war es also ein ausgesprochen interessantes Event, das DevDusk #4. Am Rande will ich noch festhalten, das die mitgebrachte und aktuelle Ausgabe unseres PHP Magazins ziemlich schnell vergriffen war. Das freut natürlich, lag aber sicher auch an der versammelten Zielgruppe. Etliche t3n Magazine gab es auch, leider nicht die aktuelle Ausgabe, die mich mit dem neuen Coverentwurf mal interessiert hätte – ich habe mir trotzdem eine Ausgabe mitgenommen;-)

Hier noch ein paar Eindrücke – dummerweise ist die Qualität für die Tonne, zum Glück gibt es aber auch von Darren noch ein paar Bilder!

Ausblick

Das nächste DevDusk #5 gibt es am 19. Mai 2009.

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